Entsorgung · Bauschutt

Bauschutt entsorgen nach Umbau und Renovation

Nach dem Badumbau, dem Abbruch einer Wand oder der Renovation bleibt Bauschutt zurück. Wir holen ihn ab und bringen ihn getrennt in die passende Entsorgung, kleinere Mengen mit dem Fahrzeug, grössere mit einer Mulde. Vorher fragen wir nach Baujahr und Material, denn wer Bauschutt entsorgen will, muss in älteren Gebäuden an Asbest denken.

  • Erste Besichtigung kostenlos
  • Offerte mit Fixpreis für den vereinbarten Umfang
  • Mit Fahrzeug oder Mulde
  • Entsorgung und Reinigung aus einer Hand

Das Wichtigste in Kürze

  • Abholung von Bauschutt aus Wohnung, Haus und Garten.
  • Kleinere Mengen mit dem Fahrzeug, grössere mit der Mulde.
  • Getrennt nach Material zur passenden Entsorgung.
  • Einen Asbestverdacht klären Fachleute vor dem Abbruch, asbesthaltiges Material entsorgen wir nicht.
  • Erste Besichtigung kostenlos, danach eine Offerte mit Fixpreis für den vereinbarten Umfang.

Material

Was als Bauschutt gilt

Als Bauschutt bezeichnet man vor allem mineralische Bauabfälle, also Beton, Ziegel, Backstein, Plättli, Mörtel und Mischabbruch. Daneben fallen auf der Baustelle weitere Bauabfälle an, etwa Holz, Metall, Dämmstoffe, Bodenbeläge und Kunststoffe.

Diese Materialien gehen in unterschiedliche Entsorgungswege. Mineralische Abfälle werden wenn möglich aufbereitet, brennbare Abfälle gehen in die Verbrennung. Bauschutt gehört deshalb nicht in den Kehrichtsack.

Bauabfälle entsorgen, typische Materialien aus Wohnungen

  • Plättli und Mörtel aus Bad und Küche
  • Backstein und Verputz von Wänden
  • Beton aus kleinen Abbrucharbeiten
  • Holz von Einbauten und Böden
  • Alte Küchen und Sanitärapparate

Trennen

Bauschutt entsorgen, richtig trennen

Die Abfallverordnung des Bundes (VVEA) verlangt in Art. 17, dass Bauabfälle getrennt werden. Mineralische Abfälle, brennbare Materialien und Metalle kommen zum Beispiel in getrennte Behälter oder Mulden. Das erleichtert das Recycling und senkt die Entsorgungskosten.

Mineralisch

Beton, Ziegel, Backstein, Plättli und Mörtel. Sauber getrennt lassen sie sich aufbereiten.

Brennbar

Holz, Kunststoffe und Verpackungen gehen in die Verbrennung oder ins Recycling. Alte Beläge und Steinwolle brauchen eigene Entsorgungswege.

Metall

Rohre, Schienen und Beschläge gehen ins Metallrecycling.

Gips

Gipsplatten und Gipsputz gehören getrennt vom übrigen Bauschutt in die Entsorgung.

Schadstoffe

Asbest und andere Schadstoffe

Asbesthaltige Wand- und Bodenbeläge wurden bis zum Verbot 1990 in vielen Gebäuden eingebaut. In Gebäuden aus dieser Zeit können ausserdem PCB in Fugen und Farbschichten oder PAK in Abdichtungen stecken. Bevor Sie Plättli, Beläge oder Wände entfernen, lohnt sich deshalb die Frage nach dem Baujahr.

Besteht ein Verdacht auf Asbest, stoppen Sie die Arbeiten und lassen das Material von Fachleuten abklären. Asbesthaltiges Material entsorgen wir nicht.

Grössere Umbauten

Grössere Umbauten, Angaben zur Entsorgung im Baugesuch

Bei Bauvorhaben mit mehr als 200 Kubikmetern Bauabfällen oder wenn Schadstoffe wie Asbest zu erwarten sind, verlangt Art. 16 VVEA Angaben zur Entsorgung. Die Bauherrschaft reicht sie mit dem Baugesuch ein. Für den Umbau einer Wohnung ist diese Menge selten erreicht. Bei Verdacht auf Schadstoffe gilt die Pflicht unabhängig von der Menge, und die Trennpflicht gilt in jedem Fall.

Bei kleineren Mengen aus dem Privathaushalt fragen Sie bei Ihrer Gemeinde nach, ob die Sammelstelle Bauschutt annimmt. Sonst holen wir ihn ab.

Abholung

So holen wir Bauschutt ab

Anfrage

Sie schicken Fotos und nennen Menge, Material und Baujahr des Gebäudes.

Offerte

Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie eine Offerte mit Fixpreis für den vereinbarten Umfang.

Abholung

Kleinere Mengen tragen wir auf Wunsch aus Wohnung oder Keller und laden sie ins Fahrzeug. Für grössere Mengen stellen wir eine Mulde.

Entsorgung

Wir bringen das Material getrennt in die passende Entsorgung.

Nach dem Umbau machen wir die Räume auf Wunsch bezugsbereit, siehe Baureinigung.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen zur Entsorgung von Bauschutt

Darf Bauschutt in den Kehricht?

Nein. Bauschutt gehört nicht in den Kehrichtsack. Er geht getrennt nach Material in die Aufbereitung oder auf eine passende Deponie.

Wohin mit kleinen Mengen Bauschutt?

Fragen Sie bei Ihrer Gemeinde nach, ob die Sammelstelle kleine Mengen annimmt. Sonst holen wir den Bauschutt ab.

Muss ich den Bauschutt trennen?

Ja. Die Abfallverordnung des Bundes verlangt, dass Bauabfälle getrennt werden, auf der Baustelle oder in einer Sortieranlage, etwa mineralische Abfälle, brennbare Materialien und Metalle.

Was gilt bei Verdacht auf Asbest?

Arbeiten stoppen und das Material von Fachleuten abklären lassen. Asbesthaltige Beläge wurden bis zum Verbot 1990 eingebaut. Asbesthaltiges Material entsorgen wir nicht.

Brauche ich eine Mulde?

Bei kleineren Mengen nicht, dann laden wir den Bauschutt ins Fahrzeug. Für grössere Mengen stellen wir eine Mulde.

Was kostet es, Bauschutt entsorgen zu lassen?

Das hängt von Menge, Material, Gewicht und Zugang ab. Sie erhalten eine Offerte mit Fixpreis für den vereinbarten Umfang. Mehrmengen oder nicht vereinbarte Materialien gehören nicht dazu.

Quellen

Alle Quellen abgerufen am 9. Oktober 2026. Angaben ohne Gewähr; massgebend sind die Regeln Ihrer Gemeinde, Ihres Kantons und Ihr Vertrag.

Bauschutt abholen lassen

Schicken Sie uns Fotos, Menge und Baujahr. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie eine Offerte mit Fixpreis für den vereinbarten Umfang.

Erreichbar Montag bis Freitag 08.00 bis 18.30 Uhr, Samstag 08.00 bis 16.00 Uhr.