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Umzug im Winter, so gelingt der Zügeltag bei Kälte und Schnee
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Umzug im Winter, so gelingt der Zügeltag bei Kälte und Schnee

Schnee, Glätte und kurze Tage machen den Zügeltag im Winter anspruchsvoller. Mit guter Vorbereitung bleiben Wege, Möbel und Helfer sicher.

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Veröffentlicht am 10. Oktober 2026. Mit Quellenangaben am Ende der Seite.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wege, Treppen und den Platz für den Zügelwagen vor dem Zügeltag von Schnee und Eis befreien.
  • Robuste Schuhe mit rutschfester Sohle tragen und auf Treppen den Handlauf benützen.
  • Böden im Treppenhaus und in beiden Wohnungen gegen Nässe und Streusalz abdecken.
  • Wer selbst fährt, braucht ein wintertaugliches Fahrzeug, auch ohne gesetzliche Winterreifenpflicht.
  • Die alte Wohnung bis zur Abgabe nicht auskühlen lassen.
Umzugswagen von UmzugKraft mit Möbellift an einem Wohnhaus

Ein Umzug im Winter ist gut machbar, wenn Sie Glätte, Kälte und die kurzen Tage von Anfang an einplanen. Entscheidend sind freie und gestreute Wege, rutschfeste Schuhe, geschützte Böden und ein Fahrzeug, das für Schnee ausgerüstet ist. Dieser Ratgeber zeigt, worauf Sie bei der Planung und am Zügeltag achten sollten.

Warum ein Umzug im Winter mehr Planung braucht

Beim Zügeln tragen Sie schwere und sperrige Gegenstände über Treppen, Eingänge und Trottoirs. Im Winter kommen nasse Böden, Schnee und Eis dazu. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU zählt jedes Jahr über 285'000 Personen, die sich bei Stürzen verletzen. Bei Stürzen, bei denen der Boden eine Rolle spielt, sind in rund vier von zehn Fällen winterliche Verhältnisse wie Schnee und Eis die Hauptursache.

Auch die Tageszeit zählt. Die Suva weist darauf hin, dass im Winter zwischen 6 und 9 Uhr morgens fast doppelt so viele Fussgängerinnen und Fussgänger stürzen wie im Sommer. Wer früh mit dem Laden beginnt, sollte deshalb besonders auf Licht und gute Schuhe achten. Dazu kommt, dass es im Winter früh dunkel wird. Ein Zeitplan mit Reserve verhindert, dass die letzten Möbel in der Dämmerung und unter Zeitdruck getragen werden.

Den Zügeltag im Winter planen

Eine gute Planung beginnt einige Wochen vor dem Termin. Die folgenden Punkte helfen, den Tag ruhig und sicher zu gestalten.

  • Wetter im Blick behalten. MeteoSchweiz warnt auf seiner Warnkarte unter anderem vor Schnee, Strassenglätte und Frost. Prüfen Sie die Warnungen einige Tage vorher und am Vorabend nochmals.
  • Startzeit festlegen. Planen Sie so, dass Laden und Ausladen bei Tageslicht möglich sind, und rechnen Sie Pausen zum Aufwärmen ein.
  • Halteplatz klären. Ein Platz direkt vor dem Eingang verkürzt die Wege. Schneehaufen können Parkfelder verkleinern, deshalb lohnt sich ein Blick auf die Situation einige Tage vorher.
  • Hauswart und Verwaltung informieren. Fragen Sie, wann Zugänge und Treppen geräumt werden und wo Streumittel bereitsteht.
  • Licht prüfen. Treppenhaus, Eingang und Kellerabgang sollten gut beleuchtet sein. Eine Stirnlampe hilft beim Packen im Keller oder Estrich.
  • Warme Getränke bereitstellen. Wer zwischendurch aufwärmen kann, bleibt konzentriert und trägt sicherer.

Wenn starker Schneefall gemeldet ist

Sprechen Sie frühzeitig mit Ihrer Umzugsfirma darüber, was bei starkem Schneefall gilt. Klären Sie, ob der Termin verschoben werden kann und bis wann Sie das melden müssen. Denken Sie daran, dass auch die Übergabe der alten Wohnung und der Einzug in die neue Wohnung an feste Termine gebunden sein können. Ein kurzer Austausch mit beiden Verwaltungen schafft hier Klarheit.

Wege und Treppen sicher machen

Die BFU empfiehlt, Böden von Schnee und Eis zu befreien, robuste Schuhe mit rutschfester Sohle zu tragen und bei eisigen Verhältnissen zusätzlich Spikes an den Schuhen anzubringen. Auf Treppen sollten Sie den Handlauf benützen. Die Suva rät zudem, die Ferse beim Gehen sicher aufzusetzen und genügend Zeit einzuplanen, damit niemand unter Zeitdruck läuft.

Für den Zügeltag heisst das konkret.

  • Räumen Sie den Weg vom Eingang bis zum Fahrzeug, bevor das erste Möbelstück getragen wird, und streuen Sie bei Bedarf nach.
  • Tragen Sie schwere oder unhandliche Stücke zu zweit, damit eine Person bei Bedarf eine Hand frei hat.
  • Halten Sie Treppen frei von Kartons, Decken und Werkzeug.
  • Legen Sie vor dem Eingang eine Matte aus, damit Schnee und Splitt nicht ins Haus getragen werden.
  • Planen Sie lieber eine Fahrt mehr ein, als zu viel auf einmal zu tragen.

Für Eigentümerinnen und Eigentümer ist die Schneeräumung bei Eingängen eine wichtige Aufgabe, damit sie nicht zur Rutschbahn werden. In Mietliegenschaften können der Mietvertrag oder die Hausordnung regeln, wer räumt. Fragen Sie im Zweifel bei der Verwaltung nach.

Möbel, Kartons und Böden vor Nässe schützen

Schnee, Schmelzwasser und Streusalz landen am Zügeltag schnell im Treppenhaus und in der Wohnung. Schützen Sie deshalb die Böden in beiden Wohnungen und im Treppenhaus mit Abdeckvlies, Karton oder alten Teppichläufern. So vermeiden Sie Flecken und Kratzer, die bei der Wohnungsabgabe Diskussionen auslösen können.

  • Stellen Sie Kartons nicht auf nasse Böden oder in den Schnee. Feuchter Karton verliert seine Stabilität.
  • Wickeln Sie Polstermöbel und Matratzen in Folie oder Hüllen, bevor sie nach draussen kommen.
  • Lassen Sie Flüssigkeiten wie Farbe, Getränke oder Reinigungsmittel nicht über Nacht im kalten Fahrzeug.
  • Packen Sie eine Kiste mit Handtüchern und Lappen, um nasse Stellen gleich aufzunehmen.

Wie viele Kartons Sie brauchen und wie Sie richtig packen, erfahren Sie in unserem Ratgeber Wie viele Umzugskartons?.

Selbst fahren im Winter

In der Schweiz gibt es keine gesetzliche Pflicht für Winterreifen. Laut ch.ch müssen Sie Ihr Fahrzeug aber jederzeit beherrschen. Teuer kann es werden, wenn Sie ohne Winterpneus einen Unfall verursachen, weil Leistungen gekürzt werden können. Die BFU empfiehlt Winterreifen von Oktober bis Ostern und ein Profil von mindestens 4 Millimetern. Das gesetzliche Minimum liegt bei 1,6 Millimetern.

Vor der Fahrt gehören Scheiben, Spiegel und Lichter von Schnee und Eis befreit. Auf Schnee kann der Bremsweg laut BFU bis zu viermal so lang sein wie auf trockener Strasse. Ein voll beladener Transporter reagiert zudem träger als ein Personenwagen. Fahren Sie deshalb mit mehr Abstand und planen Sie mehr Zeit ein. Wenn Sie einen Transporter mieten, fragen Sie bei der Reservation nach der Winterausrüstung.

Alte und neue Wohnung bei Kälte

Während des Zügelns stehen Türen oft lange offen. Schliessen Sie die Wohnungstür zwischen den Gängen, damit die Räume nicht stark auskühlen. Lassen Sie die Heizung in der alten Wohnung bis zur Abgabe eingeschaltet. Die Aargauische Gebäudeversicherung rät, auch unbenützte Räume angemessen zu heizen und Leitungen in kalten Räumen wie Keller oder Estrich gut zu isolieren. Wer ein Haus verlässt, sollte zudem an Gartenleitungen und Aussenhähne denken, die vor dem Frost entleert werden.

Klären Sie mit der neuen Verwaltung, ob die Wohnung vor dem Einzug geheizt ist. So können Möbel und Kartons direkt in warme Räume gestellt werden. Für die Abgabe der alten Wohnung hilft unsere Checkliste für die Wohnungsabgabe. Wenn Sie die Reinigung abgeben möchten, finden Sie alles zur Endreinigung mit Abnahmegarantie auf unserer Seite.

Wann sich Unterstützung beim Winterumzug lohnt

Bei Schnee und Kälte zählt jede eingesparte Wegstrecke. Ein Möbellift mit Bedienung bringt grosse Möbel über den Balkon oder das Fenster und entlastet das Treppenhaus. Für einen Privatumzug mit Verpackung, Transport und Montage oder für einzelne Möbel mit Zügelhilfe klären wir den Ablauf vor Ort. Die erste Besichtigung ist kostenlos, und Sie erhalten eine Offerte mit Fixpreis für den beschriebenen Umfang.

Häufige Fragen

Kostet ein Umzug im Winter weniger?

Das lässt sich nicht allgemein sagen. Massgebend sind das Volumen, die Distanz, die Stockwerke und die Zusatzleistungen. Nach einer kostenlosen Besichtigung erhalten Sie eine Offerte mit Fixpreis für den beschriebenen Umfang.

Was passiert, wenn am Zügeltag starker Schneefall gemeldet ist?

Besprechen Sie das Vorgehen vorher mit Ihrer Umzugsfirma und mit beiden Verwaltungen. Klären Sie, ob und bis wann ein Termin verschoben werden kann. Prüfen Sie die Warnungen von MeteoSchweiz einige Tage vorher und am Vorabend.

Brauche ich für einen gemieteten Transporter Winterreifen?

Eine gesetzliche Pflicht gibt es in der Schweiz nicht. Sie müssen das Fahrzeug aber jederzeit beherrschen. Fragen Sie bei der Vermietung nach der Winterausrüstung und fahren Sie mit genügend Abstand.

Wer räumt den Schnee vor dem Haus?

Bei Eingängen sind die Eigentümerinnen und Eigentümer für die Schneeräumung zuständig. In Mietliegenschaften können der Mietvertrag oder die Hausordnung regeln, wer räumt. Klären Sie vor dem Zügeltag, wann geräumt wird.

Muss ich die alte Wohnung bis zur Abgabe heizen?

Lassen Sie die Heizung bis zur Abgabe eingeschaltet, damit die Wohnung nicht auskühlt und keine Frostschäden entstehen. Fragen Sie die Verwaltung, wenn Sie unsicher sind, wie die Heizung eingestellt sein soll.

Quellen

Angaben ohne Gewähr. Massgebend sind die Regeln Ihrer Gemeinde, Ihres Kantons und Ihr Vertrag.

Umzug im Winter mit Unterstützung planen

Wir planen Ihren Zügeltag mit Ihnen, bringen auf Wunsch einen Möbellift mit und übernehmen die Endreinigung. Die erste Besichtigung ist kostenlos.

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Erreichbar Montag bis Freitag 08.00 bis 18.30 Uhr, Samstag 08.00 bis 16.00 Uhr.