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Kleider entsorgen vor dem Umzug, aussortieren, spenden oder verkaufen
Entsorgung

Kleider entsorgen vor dem Umzug, aussortieren, spenden oder verkaufen

Saubere, noch tragbare Kleider und Schuhe gehören in die Textilsammlung, gut Erhaltenes können Sie auch verschenken oder verkaufen. Verschmutzte Textilien und einzelne Schuhe kommen in den Kehricht, die Details sind je nach Gemeinde verschieden.

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Veröffentlicht am 11. Oktober 2026. Mit Quellenangaben am Ende der Seite.

Das Wichtigste in Kürze

  • Saubere, noch tragbare Kleider und Schuhe geben Sie in reissfesten, gut verschlossenen Säcken in die Textilsammlung, Schuhe paarweise zusammengebunden.
  • Verschmutzte Textilien und einzelne Schuhe gehören in den Kehricht. Ob kaputte, aber saubere Kleider in die Sammlung dürfen, ist je nach Gemeinde verschieden.
  • Matratzen, Teppiche, Skischuhe, Gummistiefel und Spielzeug gehören nicht in die Textilsammlung.
  • Gut erhaltene Kleider können Sie verschenken, im Brockenhaus abgeben oder an Kleiderbörsen, auf Flohmärkten und online verkaufen.
  • Wer früh aussortiert, packt weniger Kartons und zügelt weniger Volumen.
Zwei Umzugshelfer tragen Kartons aus einem Lieferwagen

Kleider entsorgen Sie vor dem Umzug je nach Zustand auf verschiedenen Wegen. Saubere, noch tragbare Kleider und Schuhe kommen in die Textilsammlung oder werden verschenkt und verkauft, verschmutzte Textilien und einzelne Schuhe gehören in den Kehricht. Was die Sammlung genau annimmt, ist je nach Gemeinde etwas verschieden. Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie mit klaren Kriterien aussortieren, wohin welche Kleider gehören und wie Sie den Rest platzsparend zügeln.

Kleider aussortieren mit klaren Kriterien

Beginnen Sie sechs bis acht Wochen vor dem Zügeltermin. Wer erst beim Packen entscheidet, hat wenig Zeit und packt schnell zu viel ein. Gehen Sie Schrank für Schrank vor und denken Sie auch an Keller, Estrich, Kinderzimmer und die Kisten mit Saisonkleidern. Legen Sie jedes Stück auf einen von vier Stapeln.

  • Behalten für alles, was passt und was Sie wirklich tragen.
  • Weitergeben für gut Erhaltenes, das Sie verschenken, spenden oder verkaufen.
  • Textilsammlung für saubere Kleider und Schuhe, die Sie nicht mehr brauchen.
  • Kehricht für verschmutzte Textilien, einzelne Schuhe und alles, was keine Sammlung annimmt.

Fragen, die beim Entscheiden helfen

  • Haben Sie das Stück in den letzten zwölf Monaten getragen?
  • Passt es Ihnen heute, und fühlen Sie sich darin wohl?
  • Ist es sauber und ganz, oder müsste es zuerst geflickt werden?
  • Besitzen Sie mehrere ähnliche Stücke, etwa fünf schwarze Pullover?
  • Hat es im Schrank der neuen Wohnung Platz?

Kleine Schäden wie ein loser Knopf oder eine offene Naht lassen sich oft mit wenig Aufwand beheben. Der Kanton Basel-Stadt empfiehlt, defekte Teile selbst zu reparieren oder reparieren zu lassen. Was Sie auch geflickt nicht mehr tragen würden, kommt auf einen der anderen Stapel.

Was in die Kleidersammlung gehört und was nicht

Mehrere Organisationen sammeln in der Schweiz Altkleider und Schuhe. Swiss Recycle führt auf seiner Seite zu Textilien die TEXAID Textilverwertungs-AG und die Tell-Tex AG auf. Gesammelt wird laut Swiss Recycle in Containern oder in Textilfachgeschäften. Laut Bundesamt für Umwelt (BAFU, Stand 2019) führen die Sammelorganisationen meist Strassensammlungen durch. In Basel finden solche Sammlungen laut Kanton heute nur noch selten statt.

Was in die Sammlung darf, beschreiben das BAFU, Swiss Recycle und mehrere Städte ähnlich. In der Regel gehören diese Dinge hinein.

  • saubere, noch tragbare Kleider für Damen, Herren und Kinder, auch Leder- und Pelzbekleidung
  • saubere, noch tragbare Schuhe, paarweise zusammengebunden
  • Tisch-, Bett- und Haushaltswäsche
  • Gürtel, Taschen, Kappen und Hüte
  • saubere Unterwäsche und Socken

Nicht in die Textilsammlung gehören dagegen diese Dinge.

  • verschmutzte Kleider und Textilien
  • einzelne Schuhe
  • Matratzen, Polsterauflagen, Sitzkissen und Teppiche
  • Skischuhe, Schlittschuhe, Inlineskates und Gummistiefel
  • textilfremde Materialien wie Koffer und Kleiderbügel
  • Spielzeug

So packen Sie das Sammelgut richtig

Sammeln Sie die Kleider in einem reissfesten Plastiksack und verschliessen Sie ihn gut. Binden Sie Schuhe paarweise zusammen, denn einzelne Schuhe nimmt die Sammlung nicht an. Packen Sie nur trockene Kleider ein, feuchte Textilien werden im geschlossenen Sack schnell muffig. Offizielle Sammelsäcke brauchen Sie zum Beispiel in der Stadt Zürich nicht.

Beachten Sie beim Container die Einwurfzeiten. In der Stadt Zürich gelten Montag bis Samstag 7 bis 20 Uhr (Stand 2026). Ist ein Container voll, stellen Sie Ihre Säcke nicht daneben, sondern bringen Sie sie zu einem anderen Standort.

Die Regeln unterscheiden sich je nach Gemeinde

Bei kaputten Kleidern gehen die Regeln auseinander. Swiss Recycle und der Verband REAL in der Region Luzern zählen defekte Kleider nicht zum Sammelgut. Die Stadt Zürich nimmt dagegen auch beschädigte Textilien wie Jeans mit Löchern oder T-Shirts mit Rissen an, solange sie sauber sind. In Basel gehören auch saubere Textilien aus Naturfasern wie Baumwolle, Leinen oder Wolle in die Sammlung, selbst wenn sie nicht mehr getragen werden können.

Unterschiede gibt es auch bei Stoffresten. Die Stadt Zürich nimmt sie an, Swiss Recycle und REAL zählen sie nicht zum Sammelgut. Für Fragen zur Entsorgung ist laut Kanton Aargau die Wohngemeinde die erste Ansprechpartnerin. Praktische Hinweise finden Sie in der Regel im Abfallkalender Ihrer Gemeinde.

Was mit gesammelten Kleidern geschieht

Laut BAFU (Stand 2019) sortieren Sammelorganisationen oder spezialisierte Betriebe die gesammelten Altkleider von Hand. Gut erhaltene Stücke können weiter getragen werden. Aus nicht mehr tragbaren Kleidern entstehen Putzlappen, Rohmaterial für Recyclinggarne oder Füll- und Dämmstoffe. Schmutzige Textilien lassen sich laut Kanton Basel-Stadt nicht verwerten. Deshalb gehören nur saubere Kleider in den Sack.

Kleider spenden, verschenken oder verkaufen

Gut erhaltene Kleider müssen nicht in den Container. Laut BAFU können Sie nicht mehr gebrauchte Kleider und Schuhe verschenken oder an Kleiderbörsen verkaufen. Der Kanton Basel-Stadt nennt zusätzlich Secondhand-Läden, Brockenhäuser, Flohmärkte und Online-Plattformen.

Direkt an eine Organisation spenden

Möchten Sie Kleider gezielt spenden, bringen Sie sie direkt zu einer karitativen Organisation in Ihrer Nähe. Darauf weist etwa REAL in der Region Luzern hin. Fragen Sie vorher nach, welche Kleider gerade gebraucht werden und wann Sie vorbeikommen können. So bringen Sie keine Winterjacken, wenn gerade Kinderkleider fehlen.

Secondhand-Laden, Brockenhaus und Kleiderbörse

Klären Sie vor dem Besuch, ob ein Laden Kleider als Spende annimmt, ankauft oder in Kommission verkauft. Bringen Sie nur gewaschene Stücke ohne Flecken und Löcher. Achten Sie auch auf die Saison, denn Wintermäntel finden im Herbst eher Abnehmer als im Frühling.

Online oder auf dem Flohmarkt verkaufen

Für Markenkleider, kaum getragene Stücke oder Kinderkleider kann sich ein Verkauf lohnen. Fotografieren Sie die Kleider bei Tageslicht, nennen Sie Grösse und Marke und beschreiben Sie Mängel ehrlich. Planen Sie genug Zeit ein. Was zwei Wochen vor dem Zügeltermin noch nicht verkauft ist, geben Sie besser weiter, damit es nicht doch im Umzugskarton landet.

Skischuhe, Stoffreste und andere Sonderfälle

Skischuhe, Schlittschuhe, Inlineskates und Gummistiefel gehören nicht in die Textilsammlung. Swiss Recycle empfiehlt, sie weiterzuverschenken oder zu verkaufen, wenn sie in gutem Zustand sind. Der Kanton Basel-Stadt verweist für Skischuhe, Schlittschuhe und Inlineskates auf Sportgeschäfte und Secondhand-Läden. Für Stoffreste und kaputte Kleider schlägt Swiss Recycle vor, bei Schulen, Bastelwerkstätten, Kindergärten oder Kindertagesstätten nachzufragen, ob sie das Material zum Basteln brauchen können.

Was in den Kehricht und ins Sperrgut gehört

Zerrissene und verschmutzte Textilien sowie einzelne Schuhe gehören laut Swiss Recycle in den Kehricht. In der Stadt Zürich gehören einzig verschmutzte Textilien in den Hauskehricht. In Basel kommen auch Gummistiefel und nicht mehr tragbare Schuhe in den Hauskehricht.

Matratzen und Teppiche gehören nicht in die Textilsammlung, sondern ins Sperrgut, so etwa in der Stadt Zürich und in Basel. Sperrgut ist laut Stadt Zürich brennbarer Abfall, der zu gross und zu schwer für den Züri-Sack ist. Wie Sie Möbel und anderes Sperrgut loswerden, lesen Sie auf unserer Seite Wohin mit alten Möbeln.

Was die Entsorgung von Kleidern kostet

Die Abgabe in der Textilsammlung ist zum Beispiel in den Städten Zürich, Bern und Basel sowie in der Region Luzern kostenlos. Für den Kehricht bezahlen Sie in der Stadt Zürich dagegen eine Gebühr, die im Preis des Züri-Sacks enthalten ist und die Entsorgungskosten deckt. Wer saubere Kleider in die Sammlung statt in den Kehricht gibt, braucht dort also weniger Züri-Säcke.

Beim Zügeln wirkt sich das Aussortieren auf mehrere Kostenfaktoren aus.

  • Volumen des Umzugsguts und damit die Grösse des Zügelwagens
  • Anzahl Kartons und Menge an Packmaterial
  • Zeit für Packen, Tragen und Einräumen
  • Menge an Sperrgut und Kehricht, die entsorgt werden muss
  • Aufwand, wenn Keller oder Estrich zusätzlich geräumt werden müssen

Wie viele Kartons Sie ungefähr brauchen, zeigt unser Ratgeber Wie viele Umzugskartons.

Kleider platzsparend zügeln und Kartons beschriften

Was Sie behalten, packen Sie so, dass es am neuen Ort schnell wieder im Schrank ist.

  • Hemden, Blusen und Anzüge transportieren Sie in Kleiderboxen mit Stange direkt auf dem Bügel.
  • Gefaltete Kleider sind leicht und passen deshalb gut in grössere Kartons.
  • Bettwaren und Wintersachen lassen sich für den Transport in Vakuumbeuteln verstauen.
  • Schuhe packen Sie paarweise in Beutel oder Schuhschachteln, damit sie die Kleider nicht verschmutzen.
  • Koffer und Reisetaschen füllen Sie mit Kleidern, statt sie leer zu zügeln.

Beschriften Sie jeden Karton auf zwei Seiten mit Zimmer, Inhalt und Person, etwa «Schlafzimmer, Winterpullover, Lena». Säcke für die Textilsammlung und Kisten für den Secondhand-Laden kennzeichnen Sie deutlich mit «Nicht zügeln». Bringen Sie sie vor dem Zügeltag weg, damit sie nicht aus Versehen im Zügelwagen landen. Mehr zu Kartons und Packmaterial finden Sie auf unserer Seite Umzugskartons.

Checkliste Kleider aussortieren vor dem Umzug

  • sechs bis acht Wochen vor dem Zügeltermin mit dem Aussortieren beginnen
  • Schränke, Kommoden, Keller, Estrich und Kisten mit Saisonkleidern durchsehen
  • vier Stapel bilden für Behalten, Weitergeben, Textilsammlung und Kehricht
  • Kleider zum Verkaufen fotografieren und früh anbieten
  • bei Secondhand-Läden, Brockenhäusern oder karitativen Organisationen nachfragen, was sie annehmen
  • Regeln Ihrer Gemeinde zur Textilsammlung prüfen, etwa zu kaputten Kleidern, Duvets und Stofftieren
  • Sammelgut sauber und trocken in reissfeste Säcke packen und gut verschliessen
  • Schuhe paarweise zusammenbinden
  • verschmutzte Textilien und einzelne Schuhe in den Kehricht geben
  • Matratzen und Teppiche über das Sperrgut entsorgen
  • Säcke vor dem Zügeltag zum Container bringen
  • Kartons mit Zimmer, Inhalt und Person beschriften

Zügeln und Räumen mit UmzugKraft

Wenn Sie nach dem Aussortieren zügeln, unterstützt Sie UmzugKraft in der ganzen Schweiz. Wir übernehmen Ihren Privatumzug mit allem, was Sie behalten. Bleiben Möbel, Sperrgut oder anderer Hausrat übrig, kümmern wir uns um die Entsorgung und Entrümpelung. Auf Wunsch übernehmen wir auch eine Wohnungsräumung oder Haushaltsauflösung. Kleider, die Sie spenden, verkaufen oder in die Textilsammlung geben möchten, bringen Sie vorab selbst weg.

Bei der kostenlosen Besichtigung klären wir gemeinsam, was mitkommt und was entsorgt werden soll. Sie erhalten eine Offerte mit Fixpreis für den beschriebenen Umfang. Auf Wunsch übernehmen wir nach dem Auszug auch die Endreinigung mit Abnahmegarantie.

Jetzt unverbindliche Umzugsofferte anfragen. Schreiben Sie uns über die Kontaktseite oder melden Sie sich direkt, Telefon 062 558 77 59, WhatsApp 076 419 55 88, erreichbar Montag bis Freitag 08.00 bis 18.30 Uhr und Samstag 08.00 bis 16.00 Uhr.

Häufige Fragen

Dürfen kaputte Kleider in die Kleidersammlung?

Das hängt von Ihrer Gemeinde ab. Viele Organisationen nehmen laut Kanton Basel-Stadt nur intakte und saubere Textilien entgegen. Die Stadt Zürich nimmt dagegen auch beschädigte Textilien an, solange sie sauber sind. Verschmutzte Textilien gehören in den Kehricht.

Wohin mit einzelnen Schuhen?

Einzelne Schuhe nimmt die Textilsammlung nicht an, sie gehören in den Kehricht. Ganze Paare dürfen in die Sammlung, wenn sie sauber und noch tragbar sind und Sie sie zusammenbinden.

Gehören Unterwäsche und Socken in die Textilsammlung?

Ja, wenn sie sauber sind. Swiss Recycle und die Stadt Zürich führen saubere Unterwäsche und Socken ausdrücklich beim Sammelgut auf. Verschmutzte Stücke gehören in den Kehricht.

Wohin mit Duvets und Stofftieren?

Daunenduvets, Daunenkissen und Stofftiere sammelt laut Swiss Recycle nur Texaid. In der Stadt Bern gehören Daunenduvets und Daunenkissen in die Textilsammlung, in der Stadt Zürich gehören Stofftiere dagegen nicht hinein. Gut erhaltene Stofftiere können Sie auch verschenken.

Wo finde ich den nächsten Kleidercontainer?

Laut Swiss Recycle stehen Kleidercontainer bei vielen Gemeindesammelstellen oder bei grösseren Einkaufscentern. Sammelstellen in Ihrer Nähe zeigt die Recycling-Map, auf die Swiss Recycle verweist. Auskunft gibt auch der Abfallkalender Ihrer Gemeinde.

Quellen

Angaben ohne Gewähr. Massgebend sind die Regeln Ihrer Gemeinde, Ihres Kantons und Ihr Vertrag.

Weniger Ballast am Zügeltag

Sie sortieren aus, wir zügeln den Rest. Auf Wunsch entsorgen wir übrig gebliebene Möbel, Sperrgut und Hausrat. Die erste Besichtigung ist kostenlos.

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Erreichbar Montag bis Freitag 08.00 bis 18.30 Uhr, Samstag 08.00 bis 16.00 Uhr.

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